Vorbereitungsarbeiten für Anschluß der Gemeinde Ostrohe an das Heider Klärwerk

Seit 1. Januar 2019 ist die Gemeinde Ostrohe Mitglied im Abwasserzweckverband Region Heide. Priorität für den AZV war es, das Abwassersystem so schnell wie möglich auf den AZV-typischen Standard zu heben. Somit galt es, eine vollständige Trennung von Schmutz- und Niederschlagswasser in der gesamten Gemeinde vorzunehmen und in den Straßen, wo dies noch zu erfolgen hatte, dies noch umzusetzen. Dies ist die Grundvoraussetzung, um das gesetzlich vorgeschriebene Gebührensplitting auch umzusetzen. Anschließend ist geplant, nach Schaffung eines Anschlusses des Ostroher Schmutzwassersystems mit Hilfe einer Druckrohrleitung an das Heider Klärwerk, dort einzuleiten und die in die Jahre gekommene und nicht mehr zeitgemäße Ostroher Teichkläranlage im Ostroher Moor ausser Betrieb zu setzen. Eine gute Sache für das Ostroher Moor, für die Umwelt und für Ostrohe. Die Reinigungsleistung des Heider Klärwerks liegt deutlich über der einer herkömmlichen Teichkläranlage, so dass schlussendlich alle profitieren: Die Umwelt, da ein ökologisches Risiko im Ostroher Moor ausgeschlossen werden kann; jeder Ostroher Bürger, da das Schmutzwasser jedes Anschlusses ab sofort professionell gereinigt wird und dies sicherlich auch positiven Einfluss auf die Wertentwicklung der heimischen Immobilie besitzt und natürlich auch der AZV, seine Mitgliedsgemeinden und die Bürgerinnen und Bürger, die alle aufgrund der Erweiterung der Solidargemeinschaft breiter aufgestellt sind und von der Solidargemeinschaft profitieren.

Am 31.7. erfolgte mit der technischen Abnahme in Ostrohe der Abschluß der Baumaßnahme in der Straße „Im Dorfe“. Auf einer Länge von 650 m galt es, den vorhandenen Mischwasserkanal in einen Regenwasserkanal umzuwidmen und einen Schmutzwasserkanal neu zu errichten. Zum Abschluss erhielt die Straße unter Beteiligung der Gemeinde Ostrohe über die gesamte Länge u. Breite eine neue Schwarzdecke und ist damit wie neu. Ausführende Fachfirma war die Manfred Cornelius GMbH aus Heide und begleitendes Ingenieurbüro die IPP GmbH aus Kiel.

 

 

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